Das sollten Sie wissen

Stromspeicher für Photovoltaikanlagen

 

Für Photovoltaik-Anlagen braucht man spezielle Stromspeicher, damit der selbst produzierte Strom sowohl effektiv gespeichert als auch ins Netz eingespeist werden kann.

Hochwertige Stromspeicher sind zudem mit einer Speicher Steuerung ausgerüstet, die erkennen kann, ob der Strom gerade im Haushalt benötigt wird. Ist dies der Fall, wird die produzierte Energie sofort in das Eigennetz eingespeist - wird keiner gebraucht, so wird der Strom automatisch gespeichert.

Erst wenn dieser Stromspeicher voll ist, wird weiterer produzierter Strom ins Fremdnetz gespeist

Eigenverbrauchsanteil vs. Autarkiegrad


Welchen praktischen Nutzen ein Solarstromspeicher für einen Haushalt hat, lässt sich anhand von zwei Kenngrößen ablesen: dem Autarkiegrad und dem Eigenverbrauchsanteil. Wirklich relevant ist im Alltag jedoch nur der Autarkiegrad. Er sagt aus, inwieweit sich ein Haushalt gemessen an seinem Jahresstromverbrauch selbst mit Strom von der Photovoltaik-Anlage versorgen kann.
Der Eigenverbrauchsanteil ist eher eine technische Größe, die angibt, wie viel erzeugter Strom von der Photovoltaik-Anlage selbst verbraucht werden kann. Inwieweit der Strombedarf des Hauses damit gedeckt werden kann, lässt sich anhand des Eigenverbrauchsanteils also nicht ablesen. Welcher Autarkiegrad  und welcher Eigenverbrauchsanteil möglich ist, muss die fachkundige Beratung durch einen Solarteur ergeben, der die Größe der PV-Anlage und die Größe des Speichers anhand des Jahres-Lastprofils im Haushalt genau aufeinander abstimmt. Fachpublikationen haben Autarkiegrade von 70 – 80 Prozent errechnet. Eigenverbrauchsanteile sind praktisch bis zu 100 Prozent möglich, wenn die Speichergröße die PV-Leistung um das drei- bis fünffache übersteigt. Ob dies ratsam ist, sollte ebenfalls die Beratung bei einem Solarteur klären.


Solarstrom speichern

Wie funktioniert nun ein solcher Solarstromspeicher überhaupt? Herzstück eines jeden BatterieSpeichers ist eine intelligente Ladeelektronik. Diese steuert den Stromfluss zwischen der Photovoltaik-Anlage, dem Haushalt, dem Speicher und dem öffentlichen Netz. Erzeugt die PhotovoltaikAnlage Strom, dann wird zunächst der momentane Stromverbrauch im Haushalt gedeckt. Übersteigt die Stromproduktion den momentanen Bedarf, dann wird der Batteriespeicher geladen. Erst wenn der Speicher voll geladen ist und der momentane Stromverbrauch
im Haus gedeckt ist, speist die Photovoltaik-Anlage den überschüssigen Strom ins Netz ein.
Die Speicherkapazität wird dabei so ausgelegt, dass der Speicher den Haushalt möglichst bis zum nächsten Ladevorgang, wenn die PV-Anlage wieder Strom produziert, mit gespeichertem Stromversorgen kann. Tritt zwischenzeitlich eine höhere Spitzenlast auf, wenn z.B. der Herd und andere stromintensive Elektrogeräte gleichzeitig betrieben werden, dann wird zusätzlich Strom aus dem Netz bezogen.

Was zeichnet einen guten Speicher aus?


Diese Frage lässt sich nicht in zwei drei Sätzen beantworten. Denn Solarstromspeicher sind technisch komplexe Geräte, deren Güte sich nicht aus einer oder zwei Kennzahlen ablesen lässt.
Erste Anlaufstelle sind deshalb die Datenblätter der Hersteller, die sämtliche technische Daten auflisten. Für Endkunden wird es an dieser Stelle jedoch schon problematisch, verschiedene Geräte miteinander zu vergleichen, da sich bis dato noch keine einheitlichen Standards für Produktdatenblätter von Batteriespeichern etabliert haben. Jedes Datenblatt sieht anders aus und listet andere technische Daten auf. Aus diesem Grund haben Fachpublikationen eine Reihe zentraler Kennzahlen heraus gearbeitet, anhand derer sich das technische Leistungs-vermögen und Leistungsverhalten von Solarstromspeichern ablesen lässt. Darunter sind u.a. die nutzbare Speicherkapazität, die maximale Entladeleistung, der Systemwirkungsgrad sowie der Preis für eine gespeicherte Kilowattstunde.

Diese Kennzahlen können Sie hier herunter laden

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