Solarkomponenten

Solarmodule

bilden das Herzstück (Generator) jeder Solarstromanlage und sorgen für die Erzeugung (Energiewandlung) des Stromes.

Je nach Anwendungsbereich setzen wir daher unterschiedliche Arten ein:

Wo wenig Platz zur Verfügung steht, wurden früher monokristalline Module bevorzugt eingesetzt. Durch den reineren Siliziumgehalt der Zellen ist der Wirkungsgrad etwas größer (benötigen etwas weniger Fläche für die gleiche Leistung) und sie haben oft eine etwas höhere Zellspannung. Da deren Herstellung teurer ist und bei billigeren Verfahren, NACH der Herstellung ganz schnell eine Degradation von bis 5% erfolgt, sind die oft gar nicht so viel "stärker" wie mancher Laie glauben mag. Ihr Marktanteil nimmt daher ab.

Poly- oder auch multikristalline Zellen verwenden etwas unreineres Silizium
und haben daher einen geringeren Wirkungsgrad (benötigen mehr Fläche für die gleiche Leistung). Trotzdem werden auch hiermit große Anlagen realisiert, weil oftmals der Wattpreis geringer ausfällt und gute Module mittlerweile einen ähnlichen Wirkungsgrad erreichen, wie die "Monos". Sie haben daher heute mit Abstand auch den größten Marktanteil.

Bei den amorphen Modulen sind die Atome in den Zellen unregelmäßig angeordnet. Die ursprüngliche Leistung nimmt in den ersten 1000 Betriebsstunden stark ab (Degradation). Daher haben diese Module im Auslieferzustand eine höhere Leistung (bis 22% mehr!) als angegeben. Nach der Alterung bleibt sie jedoch relativ stabil. Aufgrund der neuen Dünnschichttechnik können sie mit erheblich geringerem Material- und sicher bald auch Kostenaufwand sehr preisgünstig gefertigt werden. Diese Module haben zwar einen geringeren Wirkungsgrad (doppelt so großen Platzbedarf), aber weniger Probleme mit Überhitzung und Teilverschattung. Auch bei Schwachlicht können sie im Verhältnis mehr Ertrag bringen. Daher ist der Gesamtertrag im Verhältnis meist höher als bei Silizium-Modulen! Da Ihr Preisvorteil immer geringer und durch den erhöhten Montage- und Gestellaufwand fast schon aufgebraucht wird, kann Ihr kleiner Marktanteil, gegenüber früheren Erwartungen, kaum verbessert werden.

Aussagen, die pauschal behaupten, dass z.B. Mono-Zellen besser als Poly-Zellen wären, sind Quatsch, vor allem wenn man deren Degradationsverhalten (nach der Herstellung) beachtet. Das wäre dasselbe, als wenn man solche Behauptungen zu Diesel- oder Benzinmotoren aufstellen würde oder meint, dass Öl "wärmer machen würde" als Gas... Jede Technik hat ihre Berechtigung!

Alle
Module erzeugen Ihre Energie abhängig von der Helligkeit des Lichtes, des Einfallwinkels und der Temperatur. Die angegebene (Spitzen-)Nennleistung in Watt wird nur bei den Laborbedingungen von 1000 W/qm, 25°C Zelltemperatur 90° Einstrahlungswinkel bei Lichtspektrum 1,5 AM erreicht. Diese Normbedingungen gibt es in der Praxis nur selten.

Solarkomponenten

Wechselrichter

Um den Gleichstrom einer netzgekoppelten PV-Anlage in Wechselstrom umzuwandeln und in das öffentliche Netz einzuspeisen, wird ein Netz-Wechselrichter benötigt.
Auch hier gibt es sehr viele verschiedene Hersteller mit den unterschiedlichsten Modellen. Es gibt Versionen mit oder ohne Trafo, vielen verschiedenen Leistungsbereichen und unterschiedlichen Bereichen bei Strom und Spannung. Nicht jede Modulgruppe passt auch zu jedem Wechselrichter-Modell. Hier werden häufig Fehler in der Dimensionierung gemacht.
Wir setzen nur Modelle ein, die seit Jahren mit Erfolg auf dem Markt sind, eine einfache Montage ermöglichen und einen hohen Wirkungsgrad haben.

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Photovoltaik